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Allgemein

Wireless (kabellose) LANs ermöglichen Arbeitsstationen den Zugriff auf das Netzwerk durch den Einsatz von Funk als Transportmedium. Das kabellose LAN kann an ein bestehendes LAN als Erweiterung angebunden werden oder es bildet die Basis eines neuen Netzes.

Der Grundbaustein eines Funk-Netzwerkes ist die sogenannte Funkzelle, der Bereich in dem die drahtlose Kommunikation stattfindet. Die Größe des abgedeckten Bereichs hängt, neben der Sendeleistung des Gerätes und den verwendeten Antennen, auch von den örtlichen Gegebenheiten (Art des Mauerwerks, Platzierung, etc.) ab. Diese Gegebenheiten beeinflussen die Größe der Funkzelle (Ausbreitungsbereich).
Allgemein deckt eine Zelle einen kreisförmigen Bereich ab. Arbeitsstationen, Laptops und andere mit Funk-Netzwerkkarten versehene Geräte können in der Zelle frei bewegt werden.

Mit dem passenden Vernetzungskonzept können  Gebäude zu Gebäude Verbindungen mit bis zu 20km Kilometer realisiert werden.

Technik

Die Netzwerkkarten kommunizieren bei WLAN über Funk- oder Lichtwellen. Licht-Basierende WLAN´s arbeiten im Infrarotbereich (Laser) von 850nm bis 950nm. Funkwellen WLAN´s befinden sich großteils im 2,4GHz ISM-Band oder 5GHz-Bereich. Diese hohen Frequenzen sind notwendig, da die zu übertragende Datenmenge sehr hoch ist und dies entsprechenden "Frequenzplatz" erfordert.

ImageDie meisten WLAN-Komponenten arbeiten nach einem von der IEEE-Komission festgelegten Standard 802.11, der wiederum einige Untergruppen beinhaltet. Die bekannteste Untergruppe ist sicher der Standard 802.11b, der auf 2,4GHz festgelegt wurde.

Durch die fehlende Verkabelung, können sich nicht immer alle Beteiligten hören (Reichweite) und sind Störungen elektromagnetischer Wellen (Mikrowellenherd, Bluetooth, andere Funkdienste) ausgesetzt. Hierbei ergeben sich weitaus größere Probleme bei der Sende/Empfangskoordinierung als bei einem verkabelten LAN. Deshalb wird hier CSMA/CA (Carrier Sense Multiple Access / Collision Avoidance) zur Sende/Empfangssteuerung verwendet.

In Österreich sind, nach dem Standard IEEE 802.11b, 100mW EIRP Sendeleistung (an der Antenne) erlaubt. Dies ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, das bereits GSM-Handys bis zu 2W Sendeleistung besitzen. Andererseits hat die schwache Sendeleistung den Vorteil, das sie nur einen Bruchteil der Strahlenbelastung gegenüber einem Handy aufweist.

 
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Sunday, 17. December 2017
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