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Antennen 

Grundsätzliche Infos über Antennen finden Sie hier.

Welche Antennenart man verwendet hängt hauptsächlich vom Einsatzzweck ab! Für eine Point to Point Verbindung empfiehlt sich eine Richtantenne, da diese nur das Signal von der gewünschten Gegenstation empfangen soll und sonst nichts. Um Störungen von anderen Funkdiensten und WLAN-Staionen zu minimieren sollten die Antennen horizontal polarisiert werden. Eine noch bessere Lösung wäre es, zirkular polarisierte Antennen (Helical) zu verwenden.

Bei einer Point to Multipoint Verbindung hat 1 Station Verbindung zu mehreren Stationen. Bei dieser "Master-Station" muss eine Antenne verwendet werden, die den Sende/Empfangsbereich aller Gegenstationen abdeckt. Bis zu einem Winkel von ca. 120º kann eine Sektorantenne eingesetzt werden. Muss eine Rundumversorgung gewährleistet werden, ist eine Rundstrahlantenne erforderlich.

Auf der Clientseite wird bei einer Infrastructure-Topoligie meisten eine kleine Richtantenne verwendet die zum AccessPoint ausgerichtet wird. Bei einer Ad-hoc-Topologie ist, da der Client zu jedem anderen eine Verbindung haben muss, eine Rundstrahlantenne erforderlich. Eingebaute Antennen von PCMCIA-, PCI- oder USB-WLAN-Geräten haben eine annähernde Rundstrahlcharakteristik.

Wichtig ist hier auch die Wahl des richtigen Antennenkabels. Ein "normales" 50-Ohm-Funkkabel ist Fehl am Platz! Bei so hohen Frequenzen (2,4 GHz) sind spezielle dämpfungsarme Koaxkabel zu verwenden!

Da ich sehr oft Anfragen über Selbstbau von Antennen bekommen, hab ich hier noch einen Link zur Bastelecke!

AccessPoint

Auch hier entscheidet das Einsatzgebiet die Wahl des passenden AccessPoints.

Im Indoor-Bereich sind selten spezielle Features erforderlich. Eine rudimentäre Verschlüsselung und einen DHCP-Server bietet schon jeder billige AP. Wenn ein VPN-Tunnel oder geroutete Netze nicht erforderlich sind, dann sind Marken wie Netgear oder D-Link sicher eine gute Wahl.

Im Outdoor-Bereich sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier werden oft Features wie Routing und Bridging parallel, Telnet/SSH-Zugriff, messtechnisch aufschlussreiche Verbindungsdiagnose (dBm), seperate "Funk-Backbone-Leitungen", Antennenanschlussmöglichkeiten, spezielle Speed-Konfigurationen (QoS), umfassende Monitor-Funktionen, usw. erforderlich! Nicht zu vergessen sind ausgereifte Security-Maßnahmen wie, Verschlüsselung, Authentifizierung und Accounting (Radius).

Outdoor-Produkte sind um ein vielfaches schwieriger zu konfigurieren da hier Themen wie Security, Routing, Frequenzmanagement und Planung der Topologie eine große Rolle spielen. Das hat natürlich auch seinen Preis...je nach Einsatzzweck zwischen € 400,- und € 2000,-

Client

Auf der Client-Seite ist man etwas flexibler, da der Zugriff auf AP-Systeme detailierter standardisiert ist. Eigentlich sind in 802.11a/b/g so gut wie alle Features standardisiert, nur implementieren die Hersteller ihre eigenen Features die wiederum inkompatibel zu anderen Hersteller sind. Es empfiehlt sich auch beim Client den selben Hersteller zu wählen, aber wenn man auf diverse Diagnose- & Monitor-Tools verzichten kann, sind Client-Produkte von Fremdherstellern in der Praxis auch kein Problem.

Client-Systeme gibt es auf Basis von PCMCIA-Karten, CompactFlash-Cards (CF-Cards), PCI- & ISA-Karten (Adapter), Mini-PCI-Karten, USB-Clients und Ethernet-Converter. Ethernet-Converter bieten den großen Vorteil, dass sie absolut problemlos sind, da sie mit den überall vorhandenen LAN-Port am PC oder Notebook verbunden werden können. Hier ist auch keine HW- oder Treiber-Installation am PC notwendig. Der Preis solcher EC´s ist aber um ein vielfaches höher als bei konventionellen WLAN-Karten.

 
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Sunday, 17. December 2017
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